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26. Februar 2025

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Antrag für ein Lehrschwimmbecken

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Der Mangel an Schwimmbädern in der Region erschwert u. a. die Durchführung von Schwimmkursen für Kinder. Ein gemeinsamer Antrag von Gemeinderatsmitgliedern des Sportausschusses hat nun das Ziel, einsogenanntes „Lehrschwimmbecken“ in Kufstein zu realisieren.

Als Reaktion auf die sogenannte Bäderstudie des Landes Tirol und die Überlegungen für ein Regionalbad wird in Kufstein nun über ein „Lehrschwimmbecken“ nachgedacht. „Wir brauchen Möglichkeiten, um ganzjährig Kindern das Schwimmen beibringen zu können“, heißt es in dem Antrag, der am 5. Februar im Gemeinderat eingebracht wurde. Ein Lehrschwimmbecken würde diese Möglichkeit bieten. Es kommt besonders zum Erlernen des Schwimmens zum Einsatz, kann aber z. B. auch für Reha-Kurse oder Wassergymnastik genutzt
werden. Die maximale Tiefe beträgt 1,35 Meter und üblicherweise ist es mindestens 5x8 Meter groß.

Aktuell wird ausgewichen

Derzeit fahren Kufsteiner Kinder in den Wintermonaten in das Innsola in Kiefersfelden oder vormittags in das Hallo Du in Ebbs, wo das kleine Indoor-Becken im Saunabereich für Schwimmkurse genutzt wird. Auch in Hotels in Bad Häring werden Schwimmkurse abgehalten. Die Stadt Kufstein beteiligt sich finanziell an den Schwimmkursen von Kufsteiner Kindergärten und Schulen. Ein Lehrschwimmbecken in der Städt brächte entscheidende Vorteile, so die Befürworter:innen:

„Alle Kufsteiner Kinder könnten hier bei jedem Wetter mit der Schule und dem Kindergarten oder in Schwimmtrainings ideale Trainingsbedingungen vorfinden“, heißt es in dem Antrag.

Parteiübergreifender Antrag

Sportreferent Thomas Krimbacher hat den Antrag gemeinsam mit Bgm. Martin Krumschnabel, Ausschussobmann Peter Marcher, Susanne Thaler und Lukas Blunder eingebracht. Nun sollen die Kosten erhoben und nach einem möglichen Standort gesucht werden. Auch geplante Gewerbeimmobilien seien hier eventuell eine Option, so Krimbacher. Der Sportreferent weiter: „So könnte Kufstein mit dieser Idee eine Vorreiterrolle einnehmen, argumentieren die Antragssteller. Es wäre das erste Lehrschwimmbecken in Tirol.“ Ein öffentliches Hallenbad oder Regionalbad sei in Kufstein aus finanziellen Gründen nicht möglich, aber das Lehrschwimmbecken könnte eine vergleichsweise kostengünstige Alternative für den Schwimmunterricht und weitere Verwendungszwecke bieten.

Fakten & nächste Schritte:

  • Beckengröße: mindestens 5x8 Meter
  • Tiefe: maximal 1,35 Meter
  • Platzbedarf: 120-140 Quadratmeter für Becken, Nebenräume und Umkleide
  • Nächste Schritte: Kostenerhebung und Abklärung von Fördermöglichkeitenaus dem sogenannten “Bädertopf” des Landes Tirolssowie Standortsuche
  • Beschluss: Die Idee muss vor einer möglichen Umsetzung wieder im Gemeinderat behandelt und dort beschlossen werden.
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